Hambacher Forst: Rodungen ausgesetzt, Räumung weiterhin möglich

15.12.2017
Bis zum Ende des Jahres soll es im Hambacher Forst keine Rodungen mehr geben. Grund: der Energiekonzert RWE nahm ein Vergleichsangebot des Oberverwaltungsgericht an, nachdem es vorerst zu klären ist, ob der Wald als schützenswert erachtet wird. Dies soll in den nächsten Monaten ein unabhängiger Gutachter untersuchen. NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) geht sogar davon aus, dass die Rodungen noch monatelang unterbleiben: "Da ab März laut Naturschutzgesetz ohnehin keine Bäume mehr gefällt werden können, kommen Abholzungen im Hambacher Forst nicht vor Oktober 2018 in Betracht", sagte Pinkwart dem WDR. Davon unbenommen: die Räumung des von Dutzenden Demonstranten besetzten Waldes durch die Polizei ist weiterhin möglich. Die 'Aktivisten' leben dort in zahlreichen Baumhäusern.



01.12.2017 (update) -
Video von den Ereignissen am Montag im Hambacher Forst. Dort wo RWE - mit Hilfe der NRW-Polizei - einen 12 000 Jahre alten Wald roden lässt. Um anschließend Braunkohle zu fördern. Am Dienstag Nachmittag dann vom Oberverwaltungsgericht Münster die Nachricht: Rodungsstop. Vorläufig. Die aufgenommenen Szenen zeigen friedlichen Protest. Den Versuch, zu den Baumfällarbeiten zu kommen, um die Rodungen zu stoppen. Und wie die Polizei - mit Pfefferspray - dagegen vorgeht. Was sie nicht zeigen: Steinwürfe. Die soll es - so übereinstimmende Aussagen am Rande - in diesem Zusammenhang gegeben haben. Gestern dann eine aktuelle Stunde zum Thema im NRW-Landtag. Mit Begriffen wie "Kriminelle" (AfD) und "Terroristen" (CDU) wurden dort Menschen bezeichnet, die sich für den Erhalt der Umwelt einsetzen. interpool.tv bleibt am Thema dran.

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Klare Kante: Chris Froome, Serena Williams und die Verlogenheit der ARD

Eine Hintergrundanalyse von Fred Kowasch

Chris Froome hat es wohl etwas übertrieben. Seit gestern ist es öffentlich: der 'Tour der France'-Gewinner von 2013, 2015, 2016 und 2017 war bei seinem Sieg in der Spanienrundfahrt in diesem Jahr mit dem doppelten der - erlaubten - Menge an Salbutamol unterwegs. Statt 1000 Nanograms per Millilitre (ng/ml) wurden bei ihm 2000 ng/ml festgestellt. Was auffällt: Froome hatte am Tag vor seiner positiven Dopingprobe einen sportlichen 'Einbruch' erlitten. Am nächsten Tag fuhr er wieder allen auf und davon. Und: Froome ist nicht zum ersten Mal auffällig.

Genannt wurde sein Name auch in der Diskussion um den möglichen Mißbrauch der Medizinischen Ausnahmegenehmigungen (TUEs) vor mehr als einem Jahr. Damals hatte die Hackergruppe 'Fancy Bears' einige von ihnen als Originaldokumente ins Netz gestellt hat. Darunter auch eine TUE von Froome aus dem Frühjahr 2014. Dabei ging es um die Einnahme von Prednisolon. 

tennis tueAuch zahlreiche US-Sportler besaßen - laut diesen Dokumenten - eine TUE. Zum Beispiel die  Tennisspielerin Serena Williams. 23 mal hat sie bisher einen Grand-Slam-Titel im Einzel gewonnen. Auch am 6. Juni 2015 bei den 'French Open'. Was auffällt: auch sie hatte - beim Halbfinale - einen Einbruch im laufenden Wettkampf. Kam dann aber im Finale bravourös zurück. Der mögliche Grund: Serena Williams durfte 40 mg Prednisolone oral einnehmen. Prednisolone ist ein Cortisonpräperat, dem in der Wirkung durchaus Dopingcharakter zukommt. 

Zwei Fälle mutmaßlichen Dopings durch westliche Spitzensportler. Bisher liefen sie weitgehend unterhalb des Radars der deutschen Öffentlichkeit. Mein Kollege Ralf Meutgens und ich haben über diese Fälle in 'Sport inside' vor einem Jahr mehrfach berichtet. 'Sport inside' - eine 30 Minuten lange TV-Hintergrundsendung. Zweimal für den Grimmepreis nominiert, viermal für den Deutschen Fernsehpreis, einmal ausgezeichnet. Eine anerkannte Sendung, die mittlerweile zur Verschiebemasse im WDR-Sonntagsabendprogramm geworden ist. Ein allseits anerkanntes investigatives Produkt, von dem die ARD so gut wie keinen Gebrauch macht.

Bereits vor mehr als einem Jahr war intern bekannt: die ARD wird ihren Vertrag mit der A.S.O. - dem Tour de France Veranstalter - verlängern. Trotz der Informationen zum Mißbrauch der TUEs im Radsport, trotz der Berichterstattung darüber. Denn hier geht es - und das sollte die Öffentlichkeit wissen - schon längst nicht mehr um die  Glaubwürdigkeit eines Öffentlich-Rechtlichen Senders. Informierte ARD-Kreise sprachen stets davon, das der Wiedereinstieg in die Tour-Übertragung, vor allem "quotentechnisch" begründet war. Und der Lizenzpreis, im Gegensatz zu früheren Jahren verhältnismäßig "billig". Und nun übertragen sie wahrscheinlich auch 2018 wieder. Ob nun mit oder ohne Chris Froome.

Anmerkung: Fred Kowasch arbeitete als Autor und Produzent für 'Sport inside' (WDR) und die ARD-Sportschau von September 2007 bis Mai 2017.

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Sport inside: Die TUE's von Bradley Wiggins und Christopher Froome (Reblog 2016)

"Und tatsächlich: neue Verdachtsmomente häufen sich. Wie jetzt im Zusammenhang mit den Enthüllungen von mutmaßlich russischen Hackern, die vertrauliche medizinischen Ausnahmegenehmigungen für Profiradsportler ins Netz gestellt haben. Darunter auch die der Tour-Sieger Bradley Wiggins und Christopher Froome. Nach denen dürfen beide - eigentlich verbotene Medikamente - wie Kortisonpräperate - in der Wettkampfphase einnehmen.

Hat es den Wandel in der Doping-Mentalität des Feldes wirklich geben? Nach Recherchen von ‚Sport inside’ waren allein bei der diesjährigen Tour (2016) in 14 Teams 22 ehemalige Radprofis mit Dopingvergangenheit beschäftigt. Als Mitglied im Management der Teams oder als Sportliche Leiter. Wie Kim Andersen. Einer, der als Radprofi lebenslang gesperrt wurde." (Text WDR, Sport inside, 16.10.2016)
froome tue 2014

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G 20: Polizei will Aufnahmen von Journalisten (Zapp, NDR)

von Fred Kowasch

Als Berichterstatter gehörst Du raus auf die Straße. Mitten hinein in die Auseinandersetzungen der Republik. Das ist zumindest - meine - Berufsauffassung. In diesem Jahr berichteten wir auch über die Proteste am Rande des G-20-Treffen in Hamburg oder die Demonstrationen von 'Ende Gelände' im Rheinischen Braunkohlerevier. Natürlich gehören zur Arbeit - nicht nur vor Ort - auch Hintergrundgespräche. Meist sind dies Begegnungen ohne Handy und Kamera. Der Informant muß sich sicher fühlen. Ich will ja auch etwas Neues erfahren. Nur wenn Vertrauen besteht, kann dies überhaupt gelingen.

Dazu gibt es im Presserecht für Journalisten und Berichterstatter den Informantenschutz. Er leitet sch direkt aus Artikel 5 des Grundgesetzes ab. Wenn nun die Polizei - wie im Fall von G-20 in Hamburg geschehen - TV-Medien dazu auffordert, ihr Drehmaterial herauszugeben, dann unterhölt sie damit das Grundgesetz. Um es klar zu sagen: mit uns wird es so etwas nicht geben. Wir sind kein Erfüllungsgehilfe irgendwelcher Strafverfolgungsbehörden. Keine Büttel des Systems. Da kann kommen, wer will. Da können sich unserer Informanten sicher sein.

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G-20: "Steine!"- Hinter den Wasserwerfern an den Landungsbrücken

von Fred Kowasch, Hamburg

"Alles ganz?! "Gesund geblieben?". "Überlebt?". Die Reaktionen nach so einem Hamburg-Ausflug sind vielfältig. Dabei wollte ich eigentlich nur am Hafen ein Fischbrötchen essen. Und ein paar Aufnahmen machen. Solche Riots laufen - im Prinzip - nach den gleichen Mustern ab. Und: hinter den Frontlinien ist es oftmals sehr ruhig. Da trifft man einen Anwohner, der mal schnell mit seinem Roller vorbei gekommen ist. Selbstverständlich filmt er auch. Mit dem Handy. Der Koch und der Kellner einer nahe gelegenen Pizzaria machen gerade Pause. Ihre Smartphones nicht. Hin und wieder fliegen von vorn ein paar Steine durch die Luft, prallen ab auf dem Asphalt. Im Gegenlicht sind sie gut erkennbar. "Ich würde hier nicht ohne Helm stehen." Jaja. 


Dann geht es voran. Die Wasserwerfer spritzen. Der Räumpanzer rollt - im Abstand von Hundert Metern - hinterher. Mittlerweile habe ich die Fußgängerüberführung erklommen. Da fragt mich ein TV-Reporter: "Wo sind wir eigentlich, hier?" Muß ein Profi sein. Der anschließend bei N24 auf Sendung geht. Unten explodiert ein Böller. Ein Polizist bricht zusammen. Die Menge johlt. Abseits liegen ein paar Beamte erschöpft am Boden. Ein Kollege hat sein Bild des Tages gemacht. Mit dem Teleobjektiv. Es wird später auf stern.de erscheinen. Ich schaue kurz, was ich gedreht habe, gehe zum Imbiss an die Landungsbrücken. "Ein Matjes-Brötchen bitte". "Drei Fünfzig". Hungrig beiße ich hinein. Der Tag ist ja noch nicht zu Ende.

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Berlin-Tipps

berlin bei nacht16.12. 19.30 Lido: Peter and The Test Tube Babies, Dick York & The Originals (Punk, Empfehlung) 25e
16.12. 20:00 Badehaus Szimpla: Tété (Blues, Folk) 16e
16.12. 20:00 Festsaal Kreuzberg: Gurr, Shame (Garage, Wave, Rock)
16.12. 21:00 Cortina Bob: Knattertones, Skalitzer (Ska)
16.12. 21:00 Copyshop Of Horrors, Kudammkarree 207: Ran (Indiepop)
16.12. 23:00 Rosis: Disprove, Elisa Do Brasil, Survey, Weaponized,Lorn, Dirty Ragga Squad, Tunetrader (Drum&Bass, Dancehall) 7e
16.12. 23:59 About Blank: Esther Duijn, Escape To Mars, Edo, Kwaint & Unknown User, Fixate, (....) Shimmy Yo, Chaos Caraoke Club, Mojo (Techno, DnB)

16.12. 23:59 Berghain: Shifted & The Empire Line, 400ppm, Cosmin TRG, Marcel Fengler, Oscar Mulero, (....) Carl Craig, Efdemin, Konstantin Sibold, Maurice Fulton, Omar S, Oracy
16.12. 23:59 Kosmonaut: Darmec, Dario Sorano, Steven Shade, Surrea, Matt Morra, Chris von B., Kevin Wimmer, Tom Marten, Holger Nielso, DeKai (Techno) 14e
16.12. 23:59 Ritter Butzke: Julian Jeweil, Rene Bourgeois, Gunnar Stiller, Empro, SiD, Daniel Boon, Steven Strahl
16.12. 23:59 Watergate: Pan-Pot, Luigi Madonna, Roberto Capuano Frazier, Skizzo
16.12. 23:59 Wilde Renate: AWB, Lena Popova, Blazej Malinowski, Oid, THNTS, Miro, Scarlit Port, LaBaldi

17.12. 17:00 Klunker Kranich: Sleazy J, Roomy Boomy, Struppie, BLCK, Sonne, Mond&Mango, Saphear
17.12. 17.00 Privatclub: Peter and The Test Tube Babies, Dick York & The Originals (Punk, Empfehlung) 25e
17.12. 19:00 Tiki Heart- Brigitte Handley (Indiefolk) 0e
17.12. 20:00 Lido: Northern Lite (Electropop)
17.12. 20.00 Frannz: Clan of Xymox (Gothic-Rock, Dark Wave) 27e
17.12. 20.00 Volksbühne: Balbina (Pop, HipHop) 32e
17.12. 22:00 Watergate: Solomun, La Fleur, Matthias Meyer, Jimi Jules (House)

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Film-Tipp: Godless (Western, Netflix)

Schöne und entschlossene Frauen. Brutale Gangster. Ein warmherziger Ganove. Richtig geiler Western. Gut ist: das Werk ist über sieben Stunden lang. Bei netflix in genau so vielen Teilen zu geniessen. Wunderbare Landschaftsaufnahmen wechseln sich mit detailgetreuen Charakterstudien ab. Manchmal wird es allerdings arg brutal. Ein Filmgenuß, der süchtig macht. Der sich Zeit zum Erzählen lässt. Modernes, grosses Kino.

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'Inside HogeSa' - Der Schulterschluss von Enschede

von Fred Kowasch (Enschede, 17.09.2017)

Ein Gründungsmitglied der 'Hooligans gegen Salafisten', die Band 'Kategorie C', 'Pegida Netherlands' und Pegida-NRW, ein Ex-Mitglied der NPD, ein Vertreter der 'Alternative für Deutschland' (AfD). Es war schon recht speziell, was sich an diesem letzten Sonntag vor der Bundestagswahl im holländischen Enschede - neben und auf der Bühne - versammelt hatte. Auch wenn nur 200 Menschen kamen - das Symbol dieses Tages war klar gesetzt. "Am nächsten Sonntag das blaue Kreuzchen machen". Das hörte man nicht nur offen von der Bühne, sondern auch in Gesprächen mit Teilnehmern. Ein paar Eindrücke von der anschließenden Demonstration durch Enschede gibt es im folgenden Video ....

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"Zeigen, was ist!" - Gespräch über die Dreharbeiten zu »Inside Hogesa«

War die HogeSa-Demo in Köln der Startschuss für Pegida?

Eindeutig ja. Und sie war nicht nur für Pegida der Startschuss. Auch für Legida in Leipzig, die großen »Merkel muss weg«-Demos in Berlin, Pegida-NRW. 
hoolbuch
Und, und, und. Letztendlich auch für den heutigen Erfolg der AfD.

Denn das Thema des radikalen Islamismus, der steigenden Terrorgefahr durch unkontrolliertes Einreisen von Flüchtlingen und Migranten – heute alles »Leib- und Magenthemen« der AfD –, hat zuerst »HogeSa« auf die Straße gebracht. 

Zur Erinnerung: Macheten und Metallstangen. Und die Polizei steht fassungslos daneben. Es waren die Bilder einer brutalen Straßenschlacht zwischen Salafisten und Kurden am 7. Oktober 2014 in Hamburg, die in weiten Teilen der Gesellschaft für Empörung sorgten. Die den Ruf nach Selbstjustiz auf ein anderes gesellschaftliches Level brachten. Nur so ist der Zuspruch für die »Hooligans gegen Salafisten« zu erklären. 

Unvorstellbar war zu dieser Zeit allerdings, dass sich fast 5.000 von ihnen nur zweieinhalb Wochen später in Köln, am 26. Oktober 2014, versammeln – und an einem Sonntag »in aller Ruhe« durch die Stadt »spazieren«. Auch wenn es tausende Anmeldungen über ihre Facebookseite gab – mit mehr als 1.500 hatten die Veranstalter nicht gerechnet. 

Die breite gesellschaftliche Akzeptanz für die AfD und ihre Thesen haben letztendlich die »Hooligans gegen Salafisten« geschaffen. Sie waren der Rammbock gegen die Tabus der »political correctness«, dessen was als »politisch korrekt« galt. Sie haben öffentlich und sagbar gemacht, was zuvor Millionen dachten. 

Zusammengefasst: Bei einem Einzug der »Alternative für Deutschland« in den Bundestag müssen sich deren Vertreter an erster Stelle bei den »Hooligans gegen Salafisten« bedanken. Sie haben letztendlich das Tor aufgestoßen .... WEITER

Hier gehts zum gesamten Gespräch ....


Hier gehts zum Buch 'Fäuste, Fahnen, Fankulturen"

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Sport inside Special: Falsches Spiel - Wettmanipulation Im Tennis

Ein Film von Benjamin Best, Fred Kowasch und Tom Mustroph
Sport inside Special, WDR Fernsehen, Sonntag, 7.5.2017, 22.05 - 22:35 Uhr

In kaum einem anderen Sport ist es so leicht zu manipulieren wie in der Einzelsportart Tennis. Der sogenannte "weiße Sport" kämpft seit mehr als zehn Jahren mit massiven Vorwürfen: Betrug, Manipulation, Vertuschung. Wettsyndikate, vor allem aus Russland, Südamerika und Italien, sind auf der Suche nach Tennisspielern, die für Geld Spiele manipulieren. Experten schätzen den weltweiten Umsatz bei Tennis-Wetten auf fünf Milliarden Euro. 

Im vergangenen Jahr haben die internationalen Tennisverbände 292 verdächtige Matches gemeldet. So viele wie nie zuvor. Mittlerweile kommen 80 Prozent aller verdächtigen Sportereignisse in Bezug zu Wettmanipulation aus dem Tennis. Seit Jahren stehen die internationalen Tennisverbände in der Kritik, zu wenig gegen die Manipulation zu unternehmen.



Vor allem Tennisturniere der zweiten bzw. dritten Kategorie, sogenannte Challenger- und Future-Turniere, sind für Betrug anfällig, weil hier das Schmiergeld höher sein kann als die geringen Preisgelder. "Die Wettbetrüger sind keine dummen Menschen, ganz im Gegenteil die wissen genau wen sie ansprechen müssen, wo die Saat auf fruchtbaren Boden trifft", erklärt Tennisprofi Andrea Petkovic gegenüber Sport inside. Sport inside trifft Ermittler, spricht mit Tennisprofis und stößt bei den Tennis-Weltverbänden auf eine Mauer des Schweigens.

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Full Movie: Walls - a photographer between the lines (Documentary, 88 min, OmU)

The photographer Kai Wiedenhöfer works at life's extremes. With his panoramic camera, he is going to places, where rubber bullets, teargas, street battles belong to the daily life of the people. As a young man, Kai Wiedenhöfer witnessed the fall of the Berlin Wall. Since then, he has been fascinated by borders, walls and fences. His mission is to find out what concrete barriers do to the people they separate. In 2013, he tried overcoming every resistance and bringing his panorama pictures on the famous "East Side Gallery" in Berlin. The documentary accompanied Kai Wiedenhöfer for nine whole years.



Israel und die besetzten Gebiete, Belfast, Baghdad, Ceuta, Zypern, die Grenze zwischen den USA und Mexico. Kai Wiedenhöfer hat eine Mission. Er will die Mauern der Welt fotografieren, zeigen was ein Betonwall aus Menschen macht. Mit seiner Panoramakamera geht er dorthin, wo Gummigeschosse, Tränengas und Strassenschlachten zum Alltag gehören. Er trifft auf Flüchtlinge, Drogendealer und engagierte Menschenrechtler. Immer wieder aber auch auf bewaffnete Soldaten und aggressive Grenzpolizei. Gegen viele Widerstände versucht er sich seinen Traum zu erfüllen.

Kai Wiedenhöfer möchte seine Panoramafotos auf die weltbekannte 'East Side Gallery' in Berlin zu bringen. Jahrelang kämpft er dafür. Im Sommer 2013 kommt es in seiner Wahlheimat zum Showdown. Die Dokumentation „Walls – a Photographer between the Lines“ hat Kai Wiedenhöfer - der einst Zeuge des Berliner Mauerfalls wurde - über neun Jahre lang begleitet.

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